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GPS-Tracker im Fluggepäck: Kein Problem für Luftfahrbundesamt

Air Tag GPS-Tracker
Apple Air Tag Foto: iStock/Wachiwit

Aktualisiert: 14.10.2022:

Angesichts des Personalmangels wird es weiter Kofferchaos geben. Mehr Sicherheit bei Diebstahl und Verlust verspricht ein GPS-Sender. Doch obwohl die Mini-Sender seit letztem Jahr im Umlauf sind, äußert sich das Luftfahrbundesamt erst jetzt dazu.

Zu den bekanntesten GPS-Trackern zählt das Apple AirTag. Es ist noch nicht einmal zwei Jahre auf dem Markt. Aber es war sofort für kontrollbesessene Konsumenten ein Renner. Das Viererpack zu rund 25 Euro. Damit lässt sich alles wieder finden – vom Kind über den Hund bis zum teuren Rad.

Warum also sollten die kleinen runden Technik-Buttons nicht auch Koffer absichern? Dem Besitzer mitteilen, ob das gute Stück überhaupt mitfliegt. Gerade in Zeiten von Verspätungen und Flugstreichungen, wenn Gepäck containerweise verloren geht und – noch übler – monatelang verschwunden bleibt. Allerdings herrschte Unsicherheit darüber, ob die GPS-Sender an Bord auch in der Bundesrepublik erlaubt sind

Unsicherheit bei der Lufthansa

Schlaue Passagiere setzten AirTags oder ähnliche Produkte mit Beginn des Flugchaos vermehrt ein. Doch Handgepäck oder Koffer mit GPS-Trackern wurden an deutschen Flughäfen nicht gerne gesehen. Und das obwohl die kleinen Geräte nicht mit kiloschweren Akkus voller Lithium ausgestattet, sondern mit winzigen Knopfzellen ausgestattet sind. Sie sind zudem nicht mobilfunkfähig und kommunizieren über Bluetooth und Ultra-Wideband-Funk im Nahbereich, um ihre Standorte mitzuteilen.

Bis dato gingen daher Airlines wie die Lufthansa auf Nummer sicher und bezogen sich auf die International Civil Aviation Organisation (ICAO), die grundsätzlich GPS-Tracker als „Portable Electronic Device“ einordnet und somit zum Gefahrengut zählt. Das bedeutete, dass nur ausgeschaltete AirTags mitfliegen durften.

Entspannte Tuifly

Andere Airlines wie Tuifly betrachteten AirTags von Anfang entspannter. Dem Portal Reisereporter sagte Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt: „Für uns geht das in Ordnung“. Die Batterieleistung sei so gering, dass es keine Restriktionen gebe. Auch der Flughafen Zürich sieht in AirTags keine Gefahr, warnt aber vor stärkeren GPS-Trackern sowie in Koffern fest eingebaute Geräte. Und in den USA hat US-Transportsicherheitsbehörde TSA den Apple AirTag längst zugelassen. Der kleine Button avancierte so während des Flugchaos im Sommer in den Vereinigten Staaten zum beliebten Kofferanhänger.

Das Luftahrtbundesamt hat keine Bedenken

Nun aber hat sich die Lufthansa dem Flugportal Aerotelegraph.com zufolge selbst Klarheit verschafft und hat beim Luftfahrtbundesamt nachgefragt, ob AirTags und Ähnliches erlaubt sind. Die Antwort hat die LH über Twitter bereits am 12.10. verbreitet: „Das Luftfahrtbundesamt hat heute bestätigt, dass es unsere Risikoeinschätzung teilt, dass Ortungsgeräte mit sehr geringer Batterie- und Sendeleistung im aufgegebenen Gepäck kein Sicherheitsrisiko darstellen.“ Ergo: Ab sofort sind AirTags auch in der Bundesrepublik auf Flugreisen erlaubt.

 

(thy)

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