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Wenn die Kreditkarte keine ist: Ärger mit der Debitkarte

Kreditkarten und Debitkarten. Foto Foto: Nick Youngson / Alpha Stock Images
Kreditkarten und Debitkarten. Foto Foto: Nick Youngson / Alpha Stock Images

Immer mehr Banken geben statt Girocard und klassischer Kreditkarte eine Debitkarte von Visa und Mastercard aus. Die ist allerdings unterwegs nicht unbedingt ein zuverlässiger Reisebegleiter.

Hotel, Mietwagen, Restaurants: Auf Reisen geht wenig ohne Kreditkarte. Neuerdings bieten viele Banken eine neue Version davon an: die Debitkarte, je nach Anbieter mal mit dem Logo von Visa oder Mastercard. Die Debitcard ist oft sogar kostenlos oder deutlich günstiger und reicht in der Regel genauso wie eine klassische Kreditkarte, heißt es in der Werbung. Doch das ist in der Reise-Praxis leider oft nicht der Fall.

Vor allem Direktbanken empfehlen immer öfter Debitcards

Comdirect, C24, DKB: Vor allem Direktbanken empfehlen ihren Kunden Debit- statt Kreditkarten und bieten bisweilen gar keine Girocards mehr an. Das Argument: Die neuen Karten vereinen angeblich die Vorteile von Giro- und Kreditkarte. Angeführt werden zum einen die weltweite Akzeptanz, zum  zweiten die Möglichkeit online zu zahlen und drittens die Kontrolle über die Ausgaben, weil der Umsatz anders als bei der klassischen Kreditkarte sofort vom Giro­konto abge­bucht wird.

Debitkarten sollen nach dem Willen großer Teile der Bankbranche die gute alte Girocard (früher EC-Karte) ablösen. Wie bei dieser bucht die Bank die Umsätze ohne Zeit­verzögerung direkt und in voller Höhe vom Giro­konto ab, während bei der Kreditkarte die Umsätze nur einmal im Monat gesammelt per Last­schrift vom Giro­konto einge­zogen werden. Debitkarten von Visa oder Mastercard erkennt man sehr leicht am Zusatz „Debit“ auf der Karte.

Die neuen Karten haben aber noch Akzeptanzprobleme

Mit der Akzeptanz der neuen Karten ist es allerdings nicht so weit her, wie die Banken versprechen. In einschlägigen Foren und bei den Verbraucherschützern mehren sich die Beschwerden  zahlreicher Reisender. Da wird moniert, dass Läden die Debitcard nicht annehmen, auch Restaurants, Autowerkstätten und Apotheken zieren sich offenbar gern. Der Grund dafür ist einfach: Die Debitkarte kostet den Händler höhere Gebühren als eine Kreditkarte.

Kein Wunder, dass das Verbraucherportal Biallo “die Akzeptanz der Debit-Kreditkarten im Vergleich zur Girocard noch nicht auf dem gleichen Niveau” sieht. “Selbstbedienungsterminals an Tankstellen sind oft nur auf Girocards ausgelegt”, weiß Biallo – und mehr: “Schwierigkeiten mit Debit- Kreditkarten gibt es auch noch bei Annahmestellen der Deutschen Post und in Behörden, wenn Bürger dort ihren neuen Personalausweis unbar bezahlen möchten.”

Debitcards werden oft nicht als Kaution akzeptiert

Noch kitzliger wird die Sache im Ausland: Gerade erst wieder haben sich Dutzende von Lesern bei der Stiftung Warentest beschwert. Einer hatte in den USA einen Mietwagen gebucht und bereits vollständig über das Portal Check24 bezahlt. Trotzdem erhielt er in Dallas am Flughafen das gemietete Auto nicht – die Debitkarte wurde nicht als Kaution akzeptiert. Erst ausführliches Telefonieren mit der Check24-Hotline brachte die Lösung: eine sündhaft teure Zusatzversicherung…

Auch andere Reisende beschwerten sich über mangelnde Akzeptanz im Ausland: Mal wurde die Debitcard nicht am Bargeldautomaten akzeptiert, dann wieder nicht im Hotel, und schon an der ersten Tankstelle in Österreich war der neue Kartentyp am Ende.

Oder Kautionen blockieren dfie heimischen Daueraufträge

Über einen weiteren Nachteil von Debitkarten unterwegs berichtet Check24: Hotels sichern sich während des Aufenthalts gern eine Kaution gegen Schäden am Zimmer oder unbezahlte Rechnungen. Dazu blockieren sie den – oft recht ansehnlichen – Kautionsbetrag auf dem zur Debitcard gehörigen Girokonto. Und das kann dann je nach Kontostand durchaus dazu führen, dass daheim die monatliche Mietzahlung oder andere Daueraufträge nicht ausgeführt werden.

Die Stiftung Warentest hat daraufhin ihre ursprünglich positive Einschätzung der Debitcards revidiert. Ihr neues Fazit: “Debitkarten sind weder für die Girocard noch für eine echte Kreditkarte ein vollwertiger Ersatz. Es ist sicherer, eine zweite Karte dabei zu haben – oder genügend Bargeld.”

Geldabhebungen sind trotz Versprechung oft nicht kostenlos

Beim Geldabheben per Debitcard scheint es auch Kostenprobleme zu geben: Laut Verbraucherzentrale Hamburg bewirbt die DKB ihre Visa-Debitkarte damit, dass man „weltweit kostenlos Geld am Automaten“ abheben kann. Der Begriff „kostenlos“ bezieht sich dabei laut Verbraucherzentrale nur auf die Gebühren der DKB-Bank. Händler und Geldautomatenbetreiber erheben dagegen oft durchaus Entgelte für die Nutzung der Automaten. Dazu fanden die Verbraucherschützer allerdings nur einen dezenten Hinweis im Kleingedruckten.

 

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