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Ausprobiert: Austrian Airlines Boeing 777-200ER in der Business Class von Wien nach Kapstadt

Schlafender Mann in der Business Class der Austrian Airlines; Foto: Austrian Airlines
Im Test: Die Business Class der Austrian Airlines in der Triple Seven von Wien nach Kapstadt. Foto: Austrian Airlines

Die persönlichen Reiseerfahrungen der BUSINESS TRAVELLER-Redaktion: Luftfahrtexperte und BT-Autor Andreas Spaeth testet die Business Class der Austrian Airlines in der Boeing 777-200ER auf der Strecke Wien – Kapstadt.

Text: Andreas Spaeth

Hintergrund: Austrian Airlines (AUA) ist die kleinste Langstrecken-Airline innerhalb der Lufthansa-Gruppe mit zwölf Flugzeugen in diesem Segment, je zur Hälfte Maschinen des Typs Boeing 767 und 777. Das Motto „Klein, aber fein“ passt perfekt auf AUA, deren Bordprodukt viele für das Juwel der Kranich-Kollektion halten. Neben Zielen mit starkem Geschäftsreiseanteil wie etwa Tokio, wo jetzt die Frequenzen erhöht werden, bedient AUA auch saisonale Langstreckenziele, die eher den touristischen Verkehr betreffen. Die zunächst bis Ostern 2019 angebotene Strecke nach Kapstadt ist eine saisonale Route und wird zweimal wöchentlich bedient, der Hinflug findet tagsüber statt. Ich bin heute unterwegs auf dem Premierenflug.

Check-in: Ich reise nur mit Handgepäck und checke online ein, erhalte Bordkarten für Zubringerflug und Langstrecke ab Wien problemlos und speichere sie auf dem Handy.

Lounge: Von der AUA-Business-Class-Lounge im Langstreckenbereich des Wiener Flughafens bin ich etwas enttäuscht. Sie ist morgens sehr voll, ich finde kaum einen Platz. Die Toilette ist nicht ausgeschildert und es gibt dort nur eine WC-Kabine, ich muss länger anstehen. Auf dem Morgenbuffet wird kein Brotbelag angeboten außer Marmelade, dazu sind alle deutschen und internationalen Zeitungen noch vom Vortag, und das, obwohl es bereits Vormittag ist. Das kann die Lufthansa besser.

Boarding: Am Gate ist es wegen der Streckeneröffnungs-Feierlichkeiten sehr voll. Das Flugzeug steht auf einer Vorfeldposition, die Passagiere werden mit Bussen dorthin gebracht, die Business-Class-Gäste zuerst. Das klappt recht gut.

Der Sitz: Die gegeneinander versetzten „Staggered Seats“ des Typs Sogerma Solstys sind baulich identisch mit jenen, die auch bei Brussels Airlines, Finnair, Swiss, Delta und American in einigen Flugzeugtypen fliegen. Optisch punktet AUA bereits auf den ersten Blick mit blaugrauen Sitz bezügen und dunkelroten Akzenten an Kopflehnen, Leselampen und Staufächern. Insgesamt bietet die 777 der Österreicher 40 Sitze in Business Class, sieben Reihen in 1–2–1- bzw. 2–2–2-Anordnung vorn vor der Galley und eine weitere achte Reihe in 2–2–2-Bestuhlung dahinter. Die begehrtesten Plätze für Alleinreisende sind die einzeln stehenden sogenannten Thronsitze, von denen es hier gerade mal sechs gibt. Meiner ist 3K.

Ich mag die beiden riesigen Ablageflächen auf beiden Seiten des Sitzes, auf dem bereits ein großes Kissen und eine eingerollte hochwertige Decke bereitliegen, beides in schickem hellblau-weiß-dunkelrotem Dekor. In die Sitztasche an der Rückwand ist sogar eine rote Krone eingestickt, AUA achtet auch bei Kleinigkeiten aufs Detail. Offiziell ist der Sitzabstand mit nur 1,52 Metern (60 Zoll) mager, die Breite mit 50 Zentimetern (19,5 Zoll) auch nicht üppig.

Aber Tatsache ist, dass man sich im Bettmodus auf über 1,90 Metern ausstrecken kann unter den Vordersitz, der kleine Fußkasten ist innen sogar blau beleuchtet. Viele Nutzer kritisieren, dass sie sich im Liegen auf dem Thronsitz wie in einem Sarg vorkommen, wegen der Bodennähe und der dann hohen Wände auf allen Seiten. Dem kann ich nur begrenzt beipflichten trotz meiner 1,88 Meter Länge. Klar, der Fußraum könnte größer bemessen sein – ich habe Schuhgröße 46 –, aber beim aktuellen Lufthansa-Business-Sitz stört mich die Enge für die Füße viel mehr. Wer wirklich auf mehr Fußraum Wert legt, dem seien die großzügigeren Zweier-Sitzpaare empfohlen.

Ich jedenfalls kann auf meinem Sitz recht bequem eine längere Siesta halten. Keinen Spitzenplatz erreicht AUA beim Content-Angebot ihrer Bordunterhaltung. Insgesamt soll es 300 Stunden umfassen, aber das ist im Vergleich zu vielen anderen Gesellschaften wenig. Ein großes Minus bei AUA, gerade auf einem Tagflug und auch im Vergleich zur Mutter Lufthansa, ist das fehlende WLAN-Angebot auf Langstrecken. Derzeit ist auch nicht absehbar, dass sich hier mittelfristig etwas ändert. Für Geschäftsreisende könnte das ein Grund sein, nicht mit AUA auf die Langstrecke zu gehen.

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