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Preisvergleich: Autohöfe contra Autobahn-Raststätten

Schild Autohof Raststätte Autobahn
Foto: iStock/jojoo64

Die Preisunterschiede zwischen Autohöfen und Raststätten an den Autobahnen sind enorm. Wer keinen Terminstress hat, fährt zum Tanken und Rasten ein paar Minuten von der Autobahn ab und spart.

Die kleine Konkurrenz zum allmächtigen ADAC heißt Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. und hat zum fünften Mal den Preisvergleich „Sparen an der Autobahn“ durchgeführt. Verglichen wurden jeweils zehn Tank- und Rastlagen sowie zehn direkt an der Ausfahrt gelegene Autohöfe. Alle Objekte lagen in der gleichen Region und entlang vielbefahrener Bundesautobahnen wie zum Beispiel die A3 Köln-Passau, A7 Flensburg Füssen oder A9 Berlin-München.

Autohöfe sind grundsätzlich preiswerter

Die Preisunterschiede für den festgelegten Warenkorb sind riesig: Stilles Wasser kostet beispielsweise im günstigsten Fall 1,29 Euro an einem Autohof und im teuersten Fall 3,59 Euro an einer Raststätte. Die preiswerteste Packung Pringles kommt auf 3,89 Euro an einem Autohof und 6,90 Euro an einer Raststätte. Richtig weh tun die Kosten für einen Cappuccino, wo der billigste Autohof für 200 ml 3,16 Euro verlangt, aber die teuerste Raststätte 8,18 Euro!

Ähnlich groß waren die Preisdifferenzen beim Sprit. Im günstigsten Fall kostete der Liter Diesel an einem Autohof 1,57 Euro, im teuersten Fall an einer Raststätte 2,06 Euro. Teilweise spart der Kunde beim Tanken am Autohof knapp 50 Cent pro Liter.

Das Monopol der Autobahn-Raststätten

Ein wesentlicher Grund für die höheren Preise der Raststätten direkt an den Autobahnen ist, dass der Bund bei der Privatisierung der Nebenbetriebe der Bundesautobahn fast alle Betriebe als Monopol an nur einen Betreiber vergeben hat. Monopole gehen bekanntermaßen meist zu Lasten des Wettbewerbs und der Verbraucher.

In diesem Fall wird die günstige Lage direkt an der Autobahn ausgenutzt. Allerdings relativiert sich der Zeitvorteil, weil viele Autohöfe nur wenige Minuten von der Autobahn entfernt liegen.  Die Preisunterschiede jedoch machen im Schnitt bei Snacks und Getränken mehr als 20 Prozent, beim Sprit sogar über 21 Prozent aus.

Preisschere geht auseinander

In Summe ist auch der Warenkorb an sich teurer geworden. In 2023 kostete dieser an den Raststätten im Schnitt insgesamt 41 Euro (2021: 35,75 Euro ). Bei den Autohöfen kostet der gleiche Warenkorb in diesem Jahr durchschnittlich 33,97 Euro (2021: 29,27 Euro). Auch die Schere beim Sprit ist wieder deutlicher auseinander gegangen. 50 Liter Diesel bei der Raststätte kosten im Test durchschnittlich 99,10 Euro (2021: 83,25 Euro). Bei den Autohöfen stieg der Preis im Schnitt auf 81,83 Euro in 2023 an (2021: 69,90 Euro).

Insgesamt entsteht 2023 eine Gesamtdifferenz zwischen Autohöfen und Raststätten (Tank- und Rastanlagen) für Warenkorb und Sprit von über 24 EUR, das heißt knapp 21 Prozent Preisunterschied.

Lesen Sie den ganzen Preisvergleich als Tabelle

So wurde getestet:
Es wurden nur eindeutig mess- und vergleichbare Produkte gekauft und bewertet und zwar jene, die bei einem Stopp fast immer in Frage kommen: Kraftstoffpreise und Preise für Produkte aus dem Shop, die man immer gerne bei einem Halt mit ins Auto nimmt. Hierzu zählen unter anderem Coca-Cola, stilles Wasser, Red Bull, Cappuccino, ein Eis, eine Bifi, Kinderriegel, eine Käsesemmel oder eine Bockwurst. Zusätzlich haben wir die Kosten für einen Toilettenbesuch berücksichtigt. Hier hat sich allerdings mittlerweile einiges getan. Fast alle Stationen vergüten die Toilettengebühr in gleicher Höhe als Gutschein für den Einkauf im Shop.

Um zu einem durchschnittlichen Spritpreis zu kommen, haben wir die Preise von E5, E10 und Diesel in einem Zeitraum von drei Tagen im Juni 2023 jeweils um 10:30 Uhr, 15:30 Uhr und 21:30 Uhr mit mehreren Spritpreis-Apps (z.B. www.tankfix.de) erhoben, einen Tagesdurchschnittspreis errechnet und jeweils einen Gesamtdurchschnittspreis ermittelt. Der Gesamtdurchschnittspreis von Diesel wurde dann mit einer Tankmenge von 50 Litern multipliziert.

(thy)

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