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Die Renaissance der Nachtzüge: Schlafen statt Fliegen

Nachtzug
Nachtzug

Abends einschlafen und morgens am Reiseziel aufwachen: Nachtzüge machen es möglich und schonen dabei auch noch das Klima. Weil momentan kaum jemand fliegen will, sind sie wieder hip

Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Nachtzüge waren schon zu Zeiten Agatha Christies eine wunderbar nostalgische Alternative zum Fliegen. Jetzt kommen sie zurück. Der gute alte Schlafwagen ist als „Nightjet“ mit einem Mal wieder ein Erfolgsmodell. Sein Geheimnis: Er ist zwar weiter nicht der schnellste, aber geschickt eingesetzt merkt man das kaum. Denn der Reisende hat gefühlt keinen Zeitverlust, die längere Reisezeit verschläft er ja einfach. Zudem “landet” er morgens gefrühstückt mitten in der Stadt und nicht weit draußen an irgendeinem Flughafen.

Die Bahn hat den Trend verschlafen

So ändern sich die Zeiten. Gerade mal fünf Jahre ist es her, dass die Deutsche Bahn ihre Schlafwagen aufs Abstellgleis geschoben hat. 2016 stellte sie mangels Nachfrage die City Night Lines ein – offenbar zum verkehrtesten Zeitpunkt. Denn die österreichischen Bahnkollegen von der ÖBB haben damals die meisten deutschen Bahnstrecken übernommen und verzeichnen “seit 2017 einen regelrechten Boom”. Sie setzen mittlerweile allerdings auch modernere Züge ein und haben marktgerechtere Preise. Das aktuelle Potenzial haben verschiedene Unternehmen und Start-Ups erkannt. Jedenfalls wird das Angebot aktuell von Monat zu Monat größer. Ein Überblick:

ÖBB Nightjet: Acht Strecken durch Deutschland

Heute sind die ÖBB-Nightjets klar die Marktführer in Europa. Nicht weniger als acht Strecken führen durch Deutschland – unter anderem nach Breslau, Mailand, Rom, Venedig, Wien und Zürich. Dieses Jahr neu ist der Nightjet ab Innsbruck oder Wien nach Utrecht und Amsterdam. Ab nächstem Jahr soll Wien-Paris dazu kommen (über München) und 2024 dann sogar Zürich-Barcelona. Oft ist der Nightjet gleichzeitig Autoreisezug. Komfortmäßig haben Reisende die Wahl zwischen Schlafwagen, Liegewagen und nächtlichem Sitzwagen. Außer mit der Deutschen Bahn kooperiert die ÖBB auch mit den Schweizer und französischen Bahnen. Eine Reise im Nightjet mit Dusche und WC kostet ab 190 Euro, ohne sind es gut 140 Euro.

Euronight: Auf nach Budapest und Rijeka 

Unter dem Namen Euronight vermarktet die ÖBB weitere Schlafwagenangebote. Nämlich die Strecken, die sie nicht allein betreibt, sondern bei denen sie sich mit diversen mittel- und osteuropäischen Bahngesellschaften zusammengetan hat. Auf diese Weise lassen sich Nachtzüge nach Budapest, Rijeka oder Zagreb buchen – auf den kroatischen Strecken auch mit Automitnahme. Die Preise bewegen sich auf der Höhe der ÖBB-Nightjets. Den Traditionsnamen Euronight gibt es bereits seit 1993. Damals wurde er als Nachtvariante des EuroCity eingeführt. Er steht für die klassische Bahnreise mit erster und zweiter Klasse, klimatisierten Wagen und teilweise auch mit Zugrestaurants; ein Frühstück ist immer im Preis inbegriffen. Den Personalausweis kann man dem Schaffner geben und wird dann in der Regel bei Grenzkontrollen nicht geweckt. Die Qualität der Züge ist allerdings unterschiedlich, weil die Wagen von unterschiedlichen Gesellschaften betrieben werden.

Alpen-Sylt-Express: Von Salzburg an die Nordsee

Neben den Staatseisenbahnen tummeln sich auch wieder private Firmen in dem Geschäft. Von Mitte Juli an rollt der Alpen-Sylt-Nachtexpress donnerstags und samstags von Sylt nach Salzburg und neu auch an den Bodensee (Radolfszell, Konstanz) sowie freitags und sonntags in die entgegengesetzte Richtung. Der US-amerikanische Betreiber RDC hat im vergangenen Jahr dieses Angebot kurz entschlossen aufgelegt, nachdem er zuvor für den Flixtrain gefahren war, der aber coronabedingt 2020 den Betrieb unterbrach. Im Ticketpreis ab 99 Euro (Single-Abteil inkl. 1 Kind bis 14 Jahre) bzw. ab 399 Euro (Friends+Family-Abteil) enthalten ist das gesamte Zugabteil samt Bettzeug und Handtüchern. Das Auto mitnehmen kann man beim Alpen-Sylt-Express nicht.

Flixtrain: Ab 5 Euro Schlafen im Sitzen

Inzwischen fährt auch der Flixtrain wieder – sogar nachts, allerdings ohne Schlafwagen. Jeweils um 23.54 Uhr montags, donnerstags, freitags und sonntags startet die erste Nachtlinie von Flixtrain zwischen München Hauptbahnhof (mit Halt auch in Pasing) und Hamburg Hauptbahnhof über Leipzig und Berlin. In umgekehrter Richtung fahren die Züge mittwochs bis freitags und sonntags. Schlaf- oder Liegewagen sucht man dabei allerdings vergebens. Man verdöst die Nacht also im Sitzen. Aber das ist beim Flixbus ja auch so. Tickets gibt es ab 4,99 Euro.

Urlaubs-Express: Von der Schweiz an die Ostsee

Schon seit 2002 im Geschäft ist der “Urlaubs-Express”, der dieses Jahr ganz neu auf der Linie Basel-Binz die Schweiz und die Ostsee verbindet und auf vielen Strecken auch Autos transportiert. Schon seit Jahren gibt es die Strecken Düsseldorf-München-Innsbruck-Verona, Hamburg-Lörrach und Hamburg-Wien. Neu in diesem Sommer ist die etwas luxuriösere Liegewagen-Kategorie „Max 2“ – eine Art Premium Economy-Klasse mit mehr Abstand und mehr Stauraum. Betrieben wird der Urlaubs-Express vom Unternehmen Train 4 You, hinter dem mit der MSM-Gruppe (früher “Müllers tolle Kegeltouren”) Europas führender Partyreisenveranstalter steht. Da wundert es nicht, dass die Züge im Winter auch einen Clubwagen mitführen. Die Preise für die einfache Fahrt beginnen bei 59 Euro für die einfache Fahrt im Liegewagen.

Snälltåget: Von Berlin über Hamburg nach Stockholm

Ganz neu ist seit 28. Juni der erste Nachtzug von Berlin über Kopenhagen nach Stockholm. Der Snälltåget startet um 19 Uhr in Berlin und erreicht Stockholm am Folgetag gegen 14:20 Uhr. Zwei Stunden später fährt er zurück nach Berlin, wo er am nächsten Morgen eintrifft. Dazwischen gibt es Stopps etwa in Hamburg, Malmö und bei Kopenhagen. Der Zug verkehrt durchgehend mit „grünem Strom“. Betrieben wird der Nachtzug von einer Tochter der französischen Transdev-Gruppe, die mit einem Dutzend Bahn- und etwa 50 Buslinien in Deutschland hierzulande das zweitgrößte Eisenbahn- und Busunternehmen ist. Liegeplätze gibt es ab 74 Euro, ein Privatabteil ab 295 Euro.

(hwr)

Ausgewählte Routen:

Amsterdam/Utrecht–Köln–Frankfurt–Passau/Innsbruck bzw. Linz/Wien(ÖBB-Nightjet)

Brüssel–Köln–Frankfurt–Wien (ÖBB-Nightjet)

Rügen-Hamburg-Frankfurt-Basel (Urlaubs-Express)

Düsseldorf-Siegen-Passau-Linz-Wien (Urlaubs-Express)

Düsseldorf–Köln-München-Innsbruck-Verona (Urlaubs-Express)

(Sylt–)Hamburg–Hannover–München/Frankfurt–Salzburg/Konstanz (Alpen-Sylt-Nachtexpress)

Hamburg–Hannover-Offenburg-Freiburg-Lörrach (Urlaubs-Express)

Hamburg-Wien/Verona/Villach (Urlaubs-Express)

Hamburg–Hannover–München–Innsbruck (ÖBB-Nightjet)

Hamburg–Hannover–Nürnberg–Wien (ÖBB-Nightjet)

Hamburg–Hannover–Frankfurt–Zürich (ÖBB-Nightjet)

Berlin–Hamburg–Malmö–Stockholm (Snälltaget)

Berlin–Breslau–Ostrau–Wien (ÖBB-Nightjet)

Berlin–Göttingen–Frankfurt–Zürich (ÖBB-Nightjet)

München–Salzburg–Villach–Venedig/Mailand (ÖBB-Nightjet)

Berlin/München–Budapest (Euronight)

München-Rom (ÖBB-Nightjet)

München–Zagreb/Rijeka (Euronight)

Zürich-Wien/Budapest/Zagreb (ÖBB-Nightjet)

 

Nützliche Links:

www.interrail.eu/de/plan-your-trip/trains-europe/night-trains

rail.cc/de/nachtzug (Blog und Community von Bahnfreunden)

www.thetrainline.com/de/bahn/nachtzug (unabhängiges Bahnticketportal, hieß früher mal Captain Train)

www.traivelling.com/ (Reiesebüro für Bahnfernreisen)

www.oui.sncf/intercites/intercites-nuit (französisches Nachtzugangebot ab Paris)

www.adac.de/reise-freizeit/reiseplanung/inspirationen/europa/nachtzug/ 

 








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