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Mit sechs Ausgaben pro Jahr, zahlreichen Sondereditionen und einer Auflage von circa 55.000 Exemplaren ist der BUSINESS TRAVELLER das größte unabhängige deutsche Geschäftsreisemagazin.

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Zehn Tipps: So bekommen Sie das beste Zimmer im Hotel

Mann steht im Hotelzimmer vor Skyline von New York

Diese Argumente helfen Ihnen, wenn Ihnen das Zimmer nicht gefällt und Sie im Hotel umziehen wollen.

Das Zimmer hat keinen wirklichen Fehler, aber es gefällt Ihnen einfach nicht? Dann sollten Sie es lieber gleich wechseln, als später zu lamentieren. Einen Rechtsanspruch auf ein attraktiveres Zimmer gibt es zwar nirgendwo auf der Welt. Aber in jedem guten Hotel wird man versuchen, Sie zu einem zufriedenen Gast zu machen. Hier sind zehn Tipps, wie Sie ein gutes Zimmer bekommen.

  1. Sie hatten sich auf ein ruhiges Zimmer zum Garten gefreut und werden zu einem Zimmer gebracht, das zur Straße raus geht, nebenan knarzt der Lift und unten läuft ein Presslufthammer? Dann stellen Sie Ihren Koffer besser gar nicht erst ab, sondern fragen sofort nach einem ruhigeren Zimmer. Bleiben Sie dabei freundlich und äußern Sie lächelnd, Sie seien überzeugt, dass der Hotelmitarbeiter sicher etwas für Sie tun kann.
  2. Suchen Sie nicht zwanghaft Fehler im vorhandenen Zimmer. Machen Sie dem Hotelmitarbeiter ein Kompliment und sagen dann ganz offen, dass Sie es an nichts Genauem festmachen können, sich aber unwohl fühlen. Und fragen Sie dann freundlich, welche anderen Zimmer im Haus verfügbar sind.
  3. Der Nachbar schaut Fernsehen in Überlautstärke, telefoniert die halbe Nacht mit einem Schwerhörigen oder streitet sich mit seiner Frau? Fragen Sie gleich am nächsten Morgen, ob die Herrschaften von Zimmer 307 abreisen. Andernfalls wird man Ihnen sicher ein entferntes Zimmer geben.
  4. Wenn Sie wissen, dass Sie kein einfacher Gast sind: Lassen Sie sich nicht einfach das nächstbeste Zimmer geben, sondern bitten Sie von vornherein darum, das für Sie vorgesehene Zimmer erst mal ansehen zu dürfen. Meist bemerken Sie sofort, ob es Ihnen gefällt.
  5. Oft besteht gleich die Möglichkeit, sich zwei oder drei Zimmer zeigen zu lassen, aus denen Sie dann eins auswählen.
  6. Sie wissen schon vor der Anreise, dass die Hygiene in den meisten Hotels nicht Ihrem Standard entspricht? Dann hilft ein kleiner Trick, den Hotelmanager selbst gern auf ihren Privatreisen anwenden: Sie teilen bereits bei der Buchung mit, dass Sie allergisch gegen Hausstaub sind. In der Regel erhält das Zimmermädchen dann auf seiner Einsatzliste einen entsprechenden Hinweis: “Gast ist Allergiker. Besonders gründlich reinigen.“
  7. Das Zimmer war ein Schnäppchen, der Preis verdächtig niedrig, und jetzt haben Sie die engste Absteige direkt über der Küche mit ganztags rasselnder Abluft bekommen? Stecken Sie sich Ohropax ins Ohr und buchen Sie beim nächsten Mal nicht die allerbilligste Zimmerkategorie, sondern eine Stufe besser. Das kostet vielleicht 10 oder 20 Euro mehr, ist aber in Verbindung mit einem kleinen Kompliment häufig der Schlüssel zu den allerbesten Zimmern des Hauses.
  8. Berücksichtigen Sie eins: Freundlichkeit gegenüber dem Personal zahlt sich immer aus. Wer grüßt, vielleicht ein kleines Gespräch aufbaut, nicht während des Disputs mit der Rezeption telefoniert und dem Personal überhaupt seine Wertschätzung ausdrückt, der bekommt Wertschätzung zurück – und nicht selten ein Upgrade dazu.
  9. Wertschätzung einem Hotel oder einer Hotelgruppe gegenüber drückt auch aus, wer Mitglied im deren Frequent-Guest-Club ist. Damit erhält man nicht nur nach einer gewissen Anzahl von Übernachtungen Vergünstigungen, sondern überhaupt eine Stammkundenbehandlung, auch wenn man noch nie in diesem speziellen Haus war.
  10. Sie haben nicht nur ein ungutes Gefühl, sondern einen objektiven Grund, das Zimmer abzulehnen? Schimmelt es hinterm Schrank, huschen die Küchenschaben über den Boden, ist die Dusche defekt? Dann erklären Sie höflich aber bestimmt, was Sie gesehen haben und wechseln Sie sofort das Zimmer. Und am besten gleich das ganze Hotel.

(hwr)





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