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4 Stunden in Delhi

Heilige Kuh
Faszinierend und verwirrend: die indische Megacity Delhi. Foto: iStock

Sechs Gründe für eine Stippvisite in der indischen Mega-City. (Text: Sabine Galas)

Connaught Place

Delhi ist, wie alle indischen Städte, gewöhnungsbedürftig für Neuankömmlinge – als weichen Einstieg in die 19-Millionen-City empfiehlt sich zum Beispiel ein Frühstück im United Coffee House (unitedcoffeehouse.in), wo man im nostalgischen Interieur gepflegt sitzen und den Tag mit einem ordentlichen Filterkaffee beginnen kann. Das Lokal ist ein beliebter Klassiker bei Touristen und Geschäftsleuten gleichermaßen, der Connaught Place ein lebendiger Spot des modernen Delhi. Schneeweiße, dreistöckige Bauten im schönsten Kolonialstil umschließen den zentralen Platz, von dem aus die großen Straßen radial in alle Himmelsrichtungen verlaufen. In den Arkaden reihen sich Restaurants und Geschäfte aneinander, in den Obergeschossen befinden sich die hochpreisigen Büros namhafter Firmen.

India Gate

In Neu-Delhi haben die Engländer Stärke demonstriert mit einer 300 Meter breiten Prachtstraße, dem Rajpath, gesäumt von monumentaler Architektur, die bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat. Am östlichen Ende steht das India Gate, ein 42 Meter hoher Triumphbogen nach römischem Vorbild, der den für das Empire gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs gewidmet ist. Vor allem in den Abendstunden, wenn das India Gate und die Springbrunnen in der Umgebung in warmes Abendlicht getaucht sind, sammeln sich Touristen, Einheimische und Straßenverkäufer zu Füßen des Triumphbogens. Familien machen auf dem Rasen Picknick, Jugendliche spielen Kricket, und an nationalen Festtagen verwandelt sich der Platz nicht selten in eine große, schön geschmückte Feiermeile.

Rotes Fort

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Delhis gehört „Lal Qila“, das Rote Fort. Die monumentale Festungs- und Palastanlage aus rotem Sandstein stammt aus der Epoche des Mogulreichs. Sie wurde zwischen 1639 und 1648 für den Mogulkaiser Shah Jahan erbaut und galt als kaiserliche Residenz in der Hauptstadt Shahjahanabad – der heutigen Altstadt Delhis. Von außen mag das Bauwerk massiv wirken, im Inneren zeigt es sich perfekt gegliedert und durchdacht. Türme, Dachpavillons, Basarstraßen, Audienzhalle, Privatgemächer, Badehäuser und Moscheen machten aus dem Fort eine eigenständige Stadt in der Stadt – seit 2007 gehört die Anlage zum Weltkulturerbe der UNESCO. Tipp: Ab 18 Uhr wird täglich außer montags eine Sound- und Lightshow zur Geschichte des Forts gezeigt.

Jama Masjid

Mitten in Old Delhi, nicht weit vom Roten Fort entfernt, steht die prächtige Jama Masjid, die größte Moschee Indiens. Ihre Minarette ragen 40 Meter hoch in den Himmel der Stadt. Auf dem über 90 Meter langen Hof finden mehr als 25.000 Gläubige Platz, auch außerhalb der Gebetszeiten halten sich massenhaft Menschen dort auf, als wäre der heilige Bau ihr Wohnzimmer. In der Mitte des Hofes: ein riesiges Wasserbecken für die Reinigung vor dem Gebet. Vor den Toren: knatternde Motorrikschas, lärmende Straßenhändler, heilige Kühe – das ganz normale Treiben im alten Delhi. Auch für den Bau der imposanten Freitagsmoschee wurde im Wesentlichen roter Sandstein verwendet. Die Fassade ist zum Teil mit weißem Marmor verkleidet, in den persische Inschriften eingelassen sind.

Chandni Chowk

Wer die Freitagsmoschee besucht hat, ist schon mitten drin im alten Delhi – und bereit für einen Anschlag auf die Sinne: Der Basar Chandni Chowk ist so exotisch wie bewegend, hier entfaltet sich Indien mit all seinen Farben, Gerüchen und Extremen. Während das Warenangebot durchwegs bezaubert – hier werden schimmernde Perlen, Gold- und Silberschmuck, bunte Saris und Schals oder duftende Gewürze feilgeboten –, ist der Anblick der vielen armen Kinder und Bettler immer wieder verstörend. Dass die Glaubensgemeinschaft der Jain hier ein Hospital für verletzte Vögel eingerichtet hat, dürfte für ausländische Besucher nur schwer nachvollziehbar sein. Die Stimmungslage nach einem Bummel über den Basar schwankt daher gerne mal zwischen fasziniert und nachdenklich.

Raj Ghat

Nur ein paar hundert Meter vom Chandni Chowk entfernt erstreckt sich am Ufer des Yamuna die weite, offene Rasenfläche des Raj Ghat, des offiziellen Verbrennungsplatzes der indischen Politiker seit Erlangen der Unabhängigkeit. Alle großen Persönlichkeiten der jüngeren indischen Geschichte wurden hier eingeäschert – ein schlichter schwarzer Marmorquader markiert den Verbrennungsplatz des Widerstandskämpfers Mahatma Gandhi. Seiner Ermordung im Jahr 1948 wird hier jeden Freitag mit einer feierlichen Zeremonie gedacht. Ganz in der Nähe wurden auch Indiens erster Premierminister, Jawaharlal Nehru und dessen Tochter Indira Gandhi sowie deren Söhne Sanjay und Rajiv verbrannt. Die Anlage ist ein Pilgerort für Einheimische und eine Oase der Ruhe für angestrengte Touristen.

(Alle Fotos: iStock)

 

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