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Aktuelle Krisen abseits von Corona

Kaputte Fensterscheiben. Foto: iStock.com/400tmax
Krisen abseits von Corona. Foto: iStock.com/400tmax

Die Welt kennt mit Corona fast nur noch ein Thema. Dabei werden andere Krisenereignisse medial häufig übersehen. Das Unternehmen A3M (www.global-monitoring.com), auf Krisenfrühwarnung spezialisiert, hat daher einige der aktuellen Ereignisse zusammengestellt. Einige stehen mit Corona in Verbindung, andere nicht.

Unruhen in Bulgariens Hauptstadt:

Im Rahmen der anhaltenden Proteste gegen die bulgarische Regierung wurde für Donnerstag (10.09.) eine weitere Großdemonstration in Sofia angekündigt. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Parlamentswahlen im Iran:

Am 11.09. finden im Iran Parlamentswahlen statt. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist besonders am Wahltag zu rechnen. Bereits im Vorfeld sind Demonstrationen möglich. Diese können zu lokalen Verkehrseinschränkungen führen.

Nationalfeiertag in Katalonien:

Am gleichen Tag wird in der spanischen Autonomen Gemeinschaft Katalonien der katalanische Nationalfeiertag (Diada Nacional de Catalunya) begangen. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, Demonstrationen sind möglich.

Gelbwesten-Demonstrationen in Paris:

Für Samstag (12.09.) hat die Gelbwestenbewegung eine Großdemonstration auf den Champs-Élysées in Paris angekündigt. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Kundgebung in München:

Ebenfalls am Samstag kommt es in München durch eine Demonstration verschiedener Gruppen gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 möglicherweise zu Einschränkungen. Die Proteste sollen um 14:30 Uhr (Ortszeit) beginnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Islamfeindliche Demo in Stockholm:

Nicht zuletzt findet an diesem Tag in Stockholm eine Demonstration eines islamfeindlichen dänischen Politikers statt. Im Rahmen einer früheren Demonstration war es im Süden Schwedens bereits zu Ausschreitungen gekommen. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten lassen sich nicht ausschließen.

Streiks in mehreren Städten Italiens:

Am 14.09. kommt es in zahlreichen Städten und Regionen Italiens zu Einschränkungen durch Streiks verschiedener Gewerkschaften im öffentlichen Personenverkehr. Betroffen sind die Städte Turin, Potenza, Venedig, Bologna, Catania, Alessandria, Caserta und Ravenna sowie die Regionen Sizilien und Emilia-Romagna. Sollte der Streik wie geplant und mit hoher Beteiligung stattfinden, ist mit Einschränkungen im lokalen Nahverkehr zu rechnen. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen. Reisende sollten Verspätungen in ihrer Reiseplanung berücksichtigen.

 

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