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Wächst das Flugrisiko mit der Krise in der Ukraine?

Maschine der Malaysia Airlines stürzt über Ukraine ab
Nach dem Absturz von MH17 fordert die Branche einen Krisengipfel. Bild: Thinkstock

Die Lufthansa hat ihre Kiew-Flüge so umgestellt, dass die Crews dort nicht mehr übernachten müssen. Das schürt die Sorge, ob nicht nur Flüge nach, sondern auch Flüge über den Luftraum der Ukraine gefährdet sein könnten.

Wie das Branchenportal Aerotelegraph.com meldet hat die Lufthansa ihren Flug LH2564 von München nach Kiew von Dienstagabend auf Mittwochmorgen (26.1.22)  sieben Uhr verlegt. Ein LH-Sprecher bestätigt diese Tatsache und den Grund, dass damit kein Layover (Übernachtung) für die Crew in der ukrainischen Hauptstadt mehr stattfinde. Sicher ist sicher.

Das umsichtige Agieren der Lufthansa löst ungute Erinnerungen aus. Manch einer denkt an den Absturz der Malaysia Airlines Flug Nummer MH17 am 17. Juli 2014. Die Passagiermaschine wurde von einer russischen Abwehrrakete über dem Bürgerkriegsgebiet in der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Insassen kamen um. Damals hatte die Ukraine den Luftraum in über 10 000 Meter Höhe über der Krisenregion nicht gesperrt.

Lieber Geld oder Leben?

Wenn es um die Beurteilung der Sicherheit des Luftraums geht, dann halten sich alle Seiten bedeckt. Schließlich handelt es sich um eine komplizierte Kombination aus Politik, Risikoabwägung und Wirtschaftlichkeit. Einerseits will man niemanden in Gefahr bringen, andererseits aber auch nicht vorzeitig verunsichern. Zudem streicht jeder Staat gerne die Überfluggebühren ein und Airlines wiederum haben ein großes Interesse daran, die kürzesten Routen zu fliegen. Jede Meile mehr kostet extra Geld. Die Quadratur des Kreises geht einfacher.

Staaten verzichten nur äußerst ungern auf die Überfluggebühren. Je nach Land fließen meist viele  Millionen Euro in die Staatskasse. Bereits im Jahr 2014 machte die russische Luftfahrtbehörde folgende Rechnung auf: Würde sie ihren Luftraum sperren, dann müssten die Airlines aus dem Westen pro Flug rund 20 000 Euro mehr an Kerosin ausgeben. Umgekehrt, so kalkulierte damals die Deutsche Welle, würde Russland 200 bis 300 Millionen Dollar pro Jahr an Überfluggebühren verlieren, wenn sie den Luftraum für die westliche Zivilluftfahrt schließen würde.

Zweischneidige Sanktionen

Über die Möglichkeit, die Überflugrechte als Sanktionsmaßnahme einzusetzen, spekuliert Aerotelegraph.com. Die Ukraine könnte Russland die Überfluglizenz des Luftraums entziehen. Das würde die Stimmung der russischen Bevölkerung vermutlich sehr verschlechtern, weil es die populären Ferienflüge ans Mittelmeer (Türkei, Griechenland, Zypern) um rund 40 Minuten verlängern und somit erheblich verteuern würde. Ob allerdings so eine Art der Vergeltung die zivile Luftfahrt in diesem Raum sicherer machen würde, steht auf einem anderen Blatt.

Um die Sicherheit nicht zu gefährden, unterhalten die Airlines eigene Krisenstäbe, die das jeweilige Risiko einer Flugstrecke in Kooperation mit eigenen Vor-Ort-Kräften und den Behörden in Deutschland bewerten. Eingebunden sind das Bundesverkehrsministerium. Außerdem dürfte in die Analysen auch Material des Auswärtigen Amts sowie der Geheimdienste einfließen. Zudem erlaubt das Luftverkehrsgesetz (LuftVG §26a) das direkte Eingreifen der Regierung. Sie kann jedem deutschen Unternehmen den Überflug bestimmter Regionen untersagen, wenn Gefahr droht.

Es gibt gefährlichere Länder

Wer derzeit auf Flugsicherheits-Portal Safeairspace.net checkt, kann aber vorerst aufatmen. In Bezug auf die Ukraine wird da zwar gegenwärtig vor Flügen nach Dnipro (Dnipropetrowsk) und Simferopol (Krim) gewarnt wegen der Gefahr, von der Flugabwehr falsch identifiziert und abgeschossen zu werden. Aber geht es um wirkliche Gefahren für Leib und Leben, dann Stehen in diesen Tagen Nordkorea wegen weiterer Raketenexperimente sowie Burkina Faso wegen des Militärputsches ganz, ganz oben.

(thy)

 

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