
Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für ganz Israel aufgehoben. Wo diese noch gilt und welche Empfehlungen die Behörde außerdem ausspricht, lesen Sie hier:
Das Auswärtige Amt hat die bestehende Reisewarnung für das ganze Land aufgehoben und warnt nun noch vor Reisen in den Gazastreifen, das Westjordanland (mit Ausnahme Ostjerusalems) und in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung). Eine Reisewarnung gilt auch für das Gebiet um den Gazastreifen (südlich von Aschkelon bzw. der Straße 35, westlich von Be’er Scheva bzw. der Straße 40 und nördlich der Straße 211). Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ostjerusalem wird abgeraten. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich – ausreisen.
Neben der Reisewarnung besteht auch eine Ausreiseaufforderung: Deutsche Staatsangehörige werden aufgerufen, aus Iran auszureisen. Die Deutsche Botschaft Teheran ist derzeit für den Besucherverkehr geschlossen und kann auch im Notfall keine konsularische Hilfe vor Ort leisten.
Vor Reisen nach Irak wird, mit Ausnahme der Region Kurdistan-Irak, gewarnt. Von nicht notwendigen Reisen in die Region wird wegen der instabilen Sicherheitslage abgeraten.
Von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes und in die Grenzregion zu Irak wird dringend abgeraten.
Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in den Süden von Libanon (alle Gebiete südlich der Küstenortschaft Jiyeh, einschließlich der Stadt Saida), in die Bekaa-Ebene sowie in das Gouvernorat Baalbek-Hermel, das Grenzgebiet zu Syrien, alle palästinensischen Flüchtlingslager sowie die südlichen Vororte von Beirut. Von Reisen in andere Landesteile Libanons wird dringend abgeraten.
Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in der Region kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden, so das Auswärtige Amt. Deutsche Staatsbürger, die sich dort befinden, sollen sich über die lokalen Medien informieren und an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam sein, so die Behörde. Außerdem empfiehlt sie, den Anweisungen der Sicherheitskräfte zu folgen, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig zu meiden und sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts zu registrieren bzw. zu prüfen, ob die dort hinterlegten Daten aktuell sind.