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Handgepäck: Die 100-Milliliter-Flüssigkeitsregel könnte bald fallen

Flughafen Amsterdam Schiphol mit modernen CT-Scannern und Gepäckkarussell Foto: Amsterdam Airport Schiphol

Das Ende der Begrenzung der Flüssigkeiten pro Flasche beim Handgepäck ist nur noch eine Frage der Zeit. Irland macht es durch den Einsatz modernster CT-Geräte bereits jetzt vor.

In der Pandemie ist vieles untergegangen. Auch der Umstand, dass im vergangenen Oktober Irlands Shannon Airport verkündete, dass für 2,5 Millionen modernste Computertomografie-Geräte installiert worden seien. Inzwischen hat der Flughafen Donegal nachgezogen. Damit vereinfacht sich die lästige Handgepäckskontrolle radikal. Mit der Wiederaufnahme internationaler Flüge im März kann es sich Irland als erstes Land nach 16 Jahren leisten, auf die ungeliebte 100-Milliliter-Flüssigkeitsregel zu verzichten.

Tasche einfach in die Schale legen

Das bedeutet kein Sicherheitsmitarbeiter durchwühlt die Taschen mehr, fordert genervt auf, den Laptop herauszunehmen, oder weist an, die noch nicht geleerte Wasserflasche wegzuschmeißen, weil  sie mehr als 100 Milliliter Flüssigkeit enthält. Stattdessen wird das Gepäck einfach in die Schale gelegt und ab geht’s durch den Scan, der dank Technik jetzt alles dreidimensional und nicht nur zweidimensional sieht.

Dank dieser Fähigkeit kann der Apparat Beschaffenheit und Oberfläche  des Inhalts bestimmen, und sogar die einzelnen Objekte schichtweise durchleuchten. Damit verkürzt sich ersten Erkenntnissen zufolge der Zeitaufwand für die Sicherheitschecks um die Hälfte.

Weniger warten

Die Notwendigkeit der Sicherheitschecks schränkt den Komfort des Fliegens spätestens seit dem 11.September 2001 erheblich ein. Damals steuerten Terroristen zwei Flugzeuge in die zwei Hochhäuser des World Trade Centers in New York. Pingelige Personenkontrollen gehören seitdem zum Check-in. Und das strenge 100-Milliliter-Flüssigkeitslimit pro Container wurde 2006 zusätzlich eingeführt. Denn in jenem Sommer verhinderten die Geheimdienste Terroranschläge auf mehrere Flugzeuge, die von London in die USA fliegen sollten. Die Komponenten für den Sprengstoff sollten als Softdrinks im Handgepäck an Bord kommen.

Irlands Airports setzen mit der Aufhebung der Flüssigkeitsregel ein Fanal, wie neueste Technik Flugreisen wieder erleichtern kann. Mit dem Wegfall der Flüssigkeitsregeln dürfen sich Passagiere, Airports und Airlines über kürzere Wartezeiten und weniger Verspätungen freuen. Für Flughäfen und Fluglinien bedeutet dies zugleich weniger Aufwand und vor allem weniger Kosten.

Amsterdam Schiphol hat die Nase vorn

Dass also eigene Wasserflaschen und Kaffeebecher wieder mit an Bord gebracht werden dürfen, ist nur noch eine Frage der Zeit. Die großen internationalen Airports wie London-Heathrow, New York John F. Kennedy Airport und Amsterdam Schiphol sammeln spätestens seit 2018 Erfahrungen mit der neuen CT-Technik. Heathrow investiert fast 60 Millionen Euro, um bis Ende 2022 die Sicherheitsschleusen mit den entsprechenden Scannern auszustatten.

Der erste Flughafen auf dem europäischen Kontinent, der die neuen Gepäckscanner seit über einem Jahr im Einsatz hat, ist der Airport Amsterdam Schiphol. Doch groß an die Glocke wurde dieser Umstand nicht gehängt. Noch empfiehlt der niederländische Flughafen, sich an die Flüssigkeitsbegrenzungen beim Handgepäck zu halten. Der Grund: Es könnte Probleme geben an Zielen mit nicht so modernen Scannern und anderer Rechtsprechung.

München „rollt“ die CT-Scans aus

So gibt es zum Beispiel in der Bundesrepublik bis dato keinen Flughafen, wo die Geräte im Regelbetrieb laufen. Doch das heißt nicht, dass man sie nicht längst erprobt. Seit Ende 2020 testet die Bundespolizei in Frankfurt und Köln die neuartigen Scanner nach eigener Aussage „ergebnisoffen“.

Etwas weiter ist das Luftamt Südbayern, zuständig für den Flughafen München. Dort werden gegenwärtig zwei Geräte getestet. „Die serienmäßige Ausrollung wird derzeit vorbereitet, über den genauen Zeitplan lassen sich derzeit jedoch – auch coronabedingt – noch keine verlässlichen Aussagen treffen“, heißt es vonseiten der Pressestelle. Alle Geräte sollen in den nächsten Jahren schrittweise ausgetauscht werden.

(thy)

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