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Deutsche Flughäfen: Fit für die Zukunft

In Bau: Terminal 3 des Flughafens Frankfurt. Foto: Fraport AG
In Bau: Terminal 3 des Flughafens Frankfurt. Foto: Fraport AG
Frankfurt: Ausbau in Schritten

Anbindung ist auch in Frankfurt ein großes Thema. Der drittgrößte Flughafen des europäischen Kontinents schrammte 2018 ganz knapp an der 70-Millionen-Passagiermarke vorbei, verzeichnete aber Zuwächse von fast acht Prozent und musste damit knapp zwei Millionen mehr Fluggäste aufnehmen als Terminal 1 und 2 offiziell bewältigen können (68 Millionen). Lange Staus an den im internationalen Vergleich bis dato verbesserungswürdigen Sicherheitskontrollen waren zu Hauptverkehrszeiten ein Dauerärgernis, das vor allem die Lufthansa und ihre Kunden als Hauptnutzer erzürnte. Mittelfristig Abhilfe schaffen soll das neue Terminal 3 auf der Südseite des Geländes, wo ab 2023 Passagiere ankommen und abfliegen werden. So lange dauert es auch, bis der neue Komplex an das flughafeneigene überirdische Zugsystem PTS angebunden sein wird, dessen neue Strecke ins Terminal 3 mit großem Aufwand errichtet wird.

Aber es gibt auch kurzfristig gute Nachrichten: Um im Sommer 2019 erneute Engpässe vor allem an den Sicherheitskontrollen zu vermeiden, testet die dafür zuständige Bundespolizei seit November 2018 zwei neuartige Kontrollspuren, die den Durchlauf mit mehr als 400 Nutzern stündlich merklich erhöhen. Sie nehmen den Platz von vier herkömmlichen Spuren ein, über die bisher insgesamt etwa 320 Reisende pro Stunde abgefertigt werden konnten. Geplant ist in einem 1.800 Quadratmeter großen Anbau am Terminal 1 die Einrichtung von sieben neuen Spuren, mit denen die stündliche Gesamtkapazität von heute 800 auf 1.500 Passagiere steigen soll. Insgesamt gibt es in Frankfurt bisher 180 herkömmliche Kontrollspuren für Fluggäste und Handgepäck.

Auch der größte Ausbauschritt in der Geschichte des Frankfurter Flughafens nimmt immer konkretere Formen an: der Sprung der Passagierabfertigung nach Süden, in den Bereich der früheren US Air Base. Bereits seit 2012 parken in diesem Bereich Flugzeuge, nun sollen hier bald auch die in ihren Umrissen schon erkennbaren Gebäude stehen. Insgesamt bietet Terminal 3 drei neue Flugsteige, G, H und J. Weil Deutschland nicht China ist, dauert die Umsetzung eines derartigen Mammut-Vorhabens (Kosten: mindestens 3,5 Milliarden Euro) Jahrzehnte.

Begonnen haben die Planungsprozesse 1997, zum Sommerflugplan 2023 soll Terminal 3 dann tatsächlich ans Netz gehen. Doch manchmal können auch deutsche Großprojekte überraschend flexibel sein, und Frankfurt braucht dringend Zusatzkapazitäten, zumal „derzeit alle Prozesse auf Kante genäht sind“, bestätigt Fraport-Kommunikationschef Jürgen Harrer. Und jetzt wird sogar der zweite Schritt vor dem ersten gemacht und ein Teilkomplex im Süden lange vor dem eigentlichen Terminal 3 eröffnet: Bereits ab 2021 wird der neue Flugsteig G in Betrieb genommen, der kurzfristig schon mal vier bis fünf Millionen Reisende im Jahr abfertigen kann und über neun Flugzeugpositionen am Gebäude, 13 Gates und 59.000 Quadratmeter Fläche verfügen wird. „Der eigentlich erst als zweiter Bauabschnitt von Terminal 3 geplante Flugsteig G wird aufgrund des Passagierwachstums vorgezogen“, erklärt Flughafenchef Stefan Schulte. Der neue Flugsteig werde als voll funktionsfähiges Abfertigungsgebäude gebaut und optimal in das Drehkreuz Flughafen Frankfurt eingebunden.

Wie gut das bei der großen Entfernung vom Hauptterminal gelingen kann, wird sich zeigen. Zunächst müssen von dort die Passagiere mit Bussen mehrere Kilometer weit zum Flugsteig G gebracht werden, genauso wie Gepäcktransfers über das Vorfeld stattfinden. Die Zubringerbusse sollen im Takt weniger Minuten verkehren. Wirklich ein Quantensprung wird erst für 2023 erwartet. Dann wird Terminal 3 auch an die Gepäckanlage angeschlossen sein, außerdem an den automatischen PTS-Zug – Fahrtzeit vom Terminal 1 via Terminal 2: acht Minuten. „Schlanke und unkomplizierte Prozesse“ verspricht Betreiber Fraport im Terminal 3. Die unterschiedlich langen Flugsteige H (400 Meter) und J (600 Meter) bieten insgesamt 24 neue Flugzeugpositionen am Gebäude, vier davon sind für die größten Flugzeuge wie die A380 ausgelegt.

Insgesamt wird das Terminal 3 über 1.600 Meter Flugsteige und mindestens 38 gebäudenahe Positionen verfügen, bereits ab Eröffnung sollen hier 21 Millionen Passagiere abfliegen und ankommen, bei einer Gesamtkapazität von rund 25 Millionen Fluggästen jährlich. Insgesamt 403.000 Quadratmeter Nutzfläche erhält der Frankfurter Flughafen durch das Terminal 3 zusätzlich, hundert zusätzliche Check-in-Schalter wird das neue Abfertigungsgebäude bieten. „Dann haben wir für die nächsten Jahrzehnte die Kapazitäten am Boden, mit denen wir am Wachstum im Luftverkehr teilhaben können“, so Kommunikationschef Jürgen Harrer.

Das ist dann wohl auch das Ende der Möglichkeiten, weiter ausreizen lässt sich das bestehende Gelände des Rhein-Main-Flughafens nicht. Über das jetzige Maß hinaus gibt es deshalb auch keinerlei Planungen für weitere Start- und Landebahnen oder sonstige Kapazitätserweiterungen, versicherte Harrer bereits besorgten Anwohnern.

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