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Unser Luftfahrtexperte testet die Business Class der ANA All Nippon Airways auf der Strecke Tokio – Honolulu

Die Business Class in der ANA All Nippon Airways A380. Foto: Andreas Spaeth
Die Business Class in der ANA All Nippon Airways A380. Foto: Andreas Spaeth

Luftfahrtexperte und BT-Autor Andreas Spaeth war für uns in der Business Class der ANA All Nippon Airways in der Airbus A380 unterwegs. Beim Service gab es einiges zu bekritteln. Wie der Flug insgesamt war, lesen Sie hier…

Text: Andreas Spaeth

Hintergrund:

Am 24. Mai 2019 fand in Tokio-Narita definitiv der letzte Erstflug eines neuen Airbus-A380-Betreibers statt. Airbus hatte im Februar die Einstellung des A380-Programms bis 2021 angekündigt. ANA erhält als erster und einziger Betreiber aus Japan drei A380 und nahm damit jetzt Flüge ausschließlich auf der Strecke zwischen Tokio und Hawaii auf.
Seit dem 1. Juli fliegen zwei A380 zehn wöchentliche Frequenzen je Richtung, Anfang 2020 soll die letzte A380 zur Flotte stoßen, damit werden alle drei täglichen ANA-Verbindungen zwischen Tokio und Hawaii mit diesem Flugzeugtyp bedient. ANA hat sich mehr als jeder andere A380-Betreiber um ein spezielles Branding bemüht. Aus einem öffentlichen Designwettbewerb ging das Konzept „Flying Honu“ als Gewinner hervor, das als Leitmotiv die bedrohten Grünen Meeresschildkröten (Honu auf Hawaiianisch) verwendet. Alle drei Flugzeuge sind daher über den ganzen Rumpf mit Schildkröten-Motiven bemalt und unterscheiden sich nur in den Grundfarben Blau, Grün und Orange.

Check-in:

Ich wollte unbedingt einen Fensterplatz, doch als ich endlich mein Ticket hatte, konnte ich online nur mit Glück einen letzten und nicht ganz optimalen fensternahen Sitz ergattern – immerhin. Dank dieser Vorabauswahl erhielt ich 24 Stunden vor Abflug per E-Mail automatisch meine Bordkarte. Leider lässt diese sich nicht auf dem Smartphone im Wallet speichern, aber ein Screenshot des QR-Codes tut’s auch zum Einsteigen. Ich kann mich damit direkt zum Abflugbereich begeben, da ich nur Handgepäck dabeihabe.

Boarding:

Die heute 56 Business-Class-Passagiere – volles Haus! – und auch einige Economy-Reisende stehen in der Warteschlange am Gate 45 an. Es herrscht Volksfeststimmung, jeder knipst vor Betreten der Fluggastbrücken durch die Scheiben ein Foto der Schildkröten-Maschine. Ich steige nach rechts durch die Brücke bergauf, um direkt im Oberdeck an Bord zu gehen. Mit Betreten des Flugzeugs ändert sich das Ambiente: Wo draußen schon dank der Bemalung gute Stimmung herrscht (schließlich ist dies nahezu eine reine Urlauberstrecke), setzt sich diese in der Kabine nicht fort – sie kommt aseptisch in Schwarz-Weiß daher, ein wenig Wolkenhimmel in Orange und Blau an den Trennwänden gleicht das nicht aus. Seltsam und nicht wirklich stimmig, als hätte die Designer in der Maschine der Mut verlassen.

Der Sitz:

Die Anordnung im Oberdeck der A380, wo sich vorn acht First-Class-Abteile befinden und dahinter die langgestreckte Business-Kabine, ist 1 – 2 – 1. Die Business-Sitze des Typs Safran Skylounge, die ANA auch identisch in ihren Boeing 787-9 und 787-10 nutzt, sind gegeneinander versetzt. Das heißt: An den Fensterplätzen befindet sich jeweils abwechselnd ein Sitz oder ein Tisch direkt am Fenster. Wo in Reihen mit geraden Zahlen die Sitze am Gang stehen, herrscht wesentlich weniger Privatsphäre und man kann oft nur unter Verrenkungen aus dem Fenster schauen.
Trotzdem sitze ich auf 8H immerhin in Fensternähe. In der Mitte sind sich beide Sitze jeweils entweder ganz nahe (in ungeraden Reihen) oder stehen weit voneinander entfernt und abgeschirmt (gerade Reihen). Die zweifellos besten Einzelsitze in Business Class sind 5A und 5K an der Trennwand, mit vielen Extra-Ablageflächen.
Der Sitz ist funktional und weitgehend selbsterklärend, nur das Ausziehen des Tisches will gelernt sein, dazu muss man im eingefahrenen Zustand eine Art Druckschalter unter der Platte betätigen. Die Ausstattung ist sehr kommod mit 20 Zoll (50,8 cm) Sitzbreite und einer Bettlänge im voll ausgefahrenen Zustand von 77 Zoll (1,95 Meter), der Bildschirm mit 18,5 Zoll (47 cm) Diagonale ist üppig.
Das Beste am Bordprogramm sind nicht die 40 Filme, eine eher schmale Auswahl, oder die Live-TV-Programme (u. a. CNN International) in guter Streaming-Qualität, sondern die gestochen scharfen Bilder der Bordkameras – ob am Heck, nach vorn oder nach unten gerichtet. Großes Kino! Und: die hervorragende interaktive Flugkarte, auch wenn dieser Flug nur über den endlosen Ozean führt. Extrem schnelles WLAN gibt es an Bord gegen Gebühr ab 6,95 US-Dollar (30 Minuten), drei Stunden kosten 16,95 und der ganze Flug 21,95 Dollar.

> Spanischer Cava aus Plastikbechern: So war der Flug

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