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Ausprobiert: Die Lufthansa im Corona-Jahr 2020

Lufthansa Ausprobiert Corona-Jahr 2020
Ausprobiert: die Lufthansa im Pandemie-Jahr 2020. Foto: iStock.com/Nate Hovee
Text: Kai Böcking

Man könnte als schreibender Vielflieger tief in die Worthülsenkiste greifen und die gute alte Lufthansa in der Corona-Zeit als „flügellahmen Kranich“ bezeichnen, aber das wäre zu einfach. Ein befreundeter Hon-Circle-Statuskunde hat mir neulich gesagt: „Alles, weshalb ich immer mit der Lufthansa geflogen bin, ist nicht mehr da.“ Naja, zumindest die Mitarbeiter in der Luft und am Schalter sind noch da und müssen den aktuellen Krisenmodus der Airline mit einem Lächeln verkaufen. Wahrlich alles andere als ein Traumjob!

Mein erster Flug nach dem Lockdown im Frühjahr führte mich Anfang Mai von München nach Düsseldorf. Ehrlich, ich hatte weder eine offene Lounge noch eine große Getränkeauswahl erwartet – war ja auch nicht. Vier Wochen später fliege ich über Frankfurt nach Rom – in einer Zeit, als die Lufthansa bereits mit ihrem vermeintlich vorbildlichen Krisenmanagement um Passagiere wirbt. Die Realität sieht anders aus.

Anstehen für Wasser und Nüsse

Im normalen Vielfliegerleben (ohne Virus) stehen einem am Frankfurter Flughafen jede Menge Lounges zur Verfügung – zum Zeitpunkt meines Fluges im Juni nicht. Vor der einzigen geöffneten Lounge stehen Hon-Circle-Kunden, Frequent Traveller und Senatoren einträchtig in einer mindestens 100 Meter langen Schlange und begehren Einlass in den Tempel der Meilensammler.

Aus der Lounge kommen regelmäßig Gäste, die auf einen Sprung in die gegenüberliegende Bäckerei gehen und sich mit Sandwiches und einem Feierabendbierchen eindecken. Kaum 30 Minuten später (habe gestoppt) bekomme auch ich Zugang ins, was denn eigentlich, Diätzentrum der Lufthansa inklusive Wasserkur? Außenstellen für Fastende aus aller Welt? Mir bietet sich sicherlich der traurigste Anblick einer Lufthansa-Lounge ever. Und: Mitarbeiter, die den ungefilterten Zorn der Gäste abbekommen. Wasser und Nüsse: Gott sei Dank findet sich die Bäckerei mit Getränken und Speisen nur über den Gang, alles hygienisch abgepackt. Die sollten mal überlegen, eine Bonuskarte einzuführen – ich bin dabei.

Corona nur hinterm Vorhang?

Drei Tage später geht es aus Rom zurück mit – festhalten – drei Stunden Verspätung (bei einem Flug am Tag). Da sitze ich nun in der Economy, direkt hinter dem blauen Vorhang, der nicht geschlossen wird. Und ich beobachte, dass hinten Corona-bedingt nur Wasserflaschen ausgegeben werden, während vorne ganz normal mit Trolleys und Tabletts serviert wird.

Nun bin ich weit entfernt von Sozialneid, aber ich habe dann einfach mal eine Mail an die Lufthansa geschickt und um eine Erklärung für die vermeintlich unterschiedliche Sicherheitslage in Lufthansa-Maschinen zwischen Business Class und Economy gebeten. Vorne kein Corona, hinterm Vorhang aber schon?

Die Antwort aus dem Servicecenter hat dann selbst mich überrascht. Lufthansa schreibt: „Wir werden den Kolleginnen und Kollegen sagen, dass sie in Zukunft den Vorhang schließen sollen“. Kein Witz. Noch Fragen?

Viele Menschen, wenige Schalter

Mittlerweile hat(te) die Lufthansa ihren Service, auch in den Lounges, wieder ein bisschen hochgefahren. Mehr darf man wohl in der aktuellen Situation nicht erwarten.

Bleibt noch das Ärgernis mit der dünnen Personaldecke beim Check-in. Die Premiumservice-Schalter sind derart vernagelt, dass man fast glauben muss, sie machen nie mehr auf. Das bedeutet: viele wartende Menschen vor wenigen Schaltern.

Überstrapaziertes Personal

Und wieder bekommt es das Personal der Lufthansa ab, das beinahe verzweifelt versucht mir zu erklären, warum mein Flug nach Dubai fast drei (!) Stunden Verspätung hat.

Die Kontrolle der nötigen COVID-PCR- Tests für die Einreise in Dubai wird von gerade einmal zwei netten Damen des Bodenpersonals durchgeführt. Also stehe ich wieder mal in einer Schlange, die quer durch das Terminal reicht. Als ich an der Reihe bin (Test-Check ist o.k.), sagt die wirklich reizende, aber erschöpfte Dame: „Wir haben einfach zu wenig Personal hier. Kurzarbeit. Der Flieger ist seit Wochen verspätet.“ Nebenan verlässt der zeitgleiche Emirates-Flug pünktlich das Gate…

Fazit: Liebe Lufthansa, ich bin seit über 30 Jahren ein treuer Fan von euch. Wenn ihr eure Kunden nicht vergraulen wollt, lobt das Personal in den Airports und in der Luft. Die retten euch gerade den Allerwertesten!

 

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