Weniger Flüge, weniger Ziele
Royal Jordanian: München-Verbindung gestrichen
Royal Jordanian entschlackt seinen Flugplan - fünf Ziele entfallen, auf sieben Strecken werden die Frequenzen ausgedünnt. München-Flüge sind ab 19. April gestrichen
Angesichts steigender Kerosinpreise und sinkender Buchungszahlen hat Royal Jordanian den Rotstift gezückt und fünf Ziele aus dem Streckennetz gestrichen. Weitere sieben Destinationen sollen künftig seltener ab Amman angesteuert werden.
Die jordanische Fluggesellschaft Royal Jordanian will ihr Streckennetz um fünf Destinationen kürzen und Frequenzen zu weiteren sieben Zielen ausdünnen. Als Gründe wurden der steigende Ölpreis sowie die instabile politische Lage in der Region, die sich in den Passagierzahlen deutlich widerspiegele, genannt, berichtet das österreichische Branchenportal „Austrian Aviation Net“ am Mittwoch.
So sollen die Ziele München, Brüssel und Al Ain (VAE) ab dem Sommerflugplan nicht mehr angesteuert werden. München und Brüssel entfallen dabei laut den Buchungssystemen zum 19. April. Zwei weitere Ziele in der Golfregion sollen folgen. Wien, Rom, Zürich, Genf, Amsterdam, Colombo und Khartoum (Sudan) werden zudem weniger häufig als bislang ab Amman angesteuert. Außerdem hat Royal Jordanian die zu Ende März geplante Verbindung Amman-Lagos-Accra auf Anfang Juni verschoben.
Im Laufe dieses Jahres können eventuell noch weitere Destinationen entfallen, wenn die Buchungszahlen nicht den Vorstellungen der Airline entsprechen. Man denkt zudem über eine Verkleinerung der Flotte nach und verhängt einen Einstellungsstop, um wirtschaftlich erfolgreicher zu werden.
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