Freitag, 31 Oktober 2014

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Mehr Einsatz fürs Klima

Geschäftliche Flugreisen nehmen weiter zu - und die Klimabelastung auch. Abhilfe versprechen Projekte, die Emissionen ausgleichen. Und ein konsequent ökologisches Reisemanagement der Unternehmen.

Umweltminister Röttgen ist ein Freund ökologischer Mobilität. Fürs Foto schwingt er sich in Hemdsärmeln aufs E-Bike - doch zum Meeting mit EU-Kollegen reist auch er mit dem Flieger, dem, wie nahezu alle Studien belegen, klimaschädlichsten Verkehrsmittel überhaupt. Das Fatale daran: Es bleibt ihm auch gar nichts anderes übrig, denn Zeit und Ort der Termine gibt das Business vor, und viele Ziele sind anders als mit dem Flieger kaum erreichbar.

Röttgen ist damit in der gleichen Situation wie viele andere Reisende auch. Dirk Bremer, Präsident des deutschen Travel Industry Clubs, betont die Bedeutung der Business Trips für den Wirtschaftsstandort Deutschland: "Ohne die Begegnung von Menschen und die notwendigen Reisen zwischen Ländern und Kontinenten ist der Erfolg von Deutschland als eine der weltweit führenden Industrienationen nicht denkbar.” Dass dennoch beim Thema Geschäftsreise ökologische Aspekte immer wichtiger werden, zeigt die jüngst veröffentlichte Studie "The Travel Gold Rush 2020", die von der Unternehmensberatung Oxford Economics im Auftrag von Amadeus erstellt wurde. Klar geht daraus hervor: Umwelt- und Klimaschutz müssen immer mehr auch unter Kostenaspekten gesehen werden.

Um Kosten und CO2-Ausstoß von Geschäftsreisen zu senken und die Umweltbilanz für Firmen zu verbessern, hat das junge Unternehmen “EcoLibro” spezielle Programme entwickelt. Mit der Software MOBILEETY helfen die Experten von EcoLibro Geschäftsreisenden bei der Planung ihres Business Trips: Schnell und einfach können sie damit das ökologisch und ökonomisch sinnvollste Verkehrsmittel ermitteln. Die Software stellt auf Knopfdruck neben den unmittelbaren Reisekosten auch Informationen zum CO2-Ausstoß und zu den indirekten Kosten der verschiedenen Verkehrsmittel dar. Reisezeit und die davon nutzbare Arbeitszeit werden berechnet, ein wirtschaftlich wichtiger Aspekt, den man bislang nur grob schätzen konnte. Damit, meint EcoLibro-Chef Michael Schramek, könnten Flugreisen, die nicht sinnvoll sind, vermieden werden. Das Programm integriert die betrieblichen Reiserichtlinien und ermöglicht personalisierte Reiseprofile für einzelne Mitarbeiter. Der „Carbon Footprint" der Geschäftsreise wird automatisch dokumentiert, genauso wie weitere Controlling-Daten, die die Weiterentwicklung von Reiserichtlinien unterstützen. „Vor allem große Unternehmen richten ihre Reiserichtlinien zunehmend nachhaltig aus," so beobachtet Volker Gillessen, Entwicklungschef bei EcoLibro.

Wer ums Fliegen bei seiner Geschäftsreise nicht herumkommt, hat die Möglichkeit, ohne großen Aufwand für einen CO2 Ausgleich sorgen: mit einer Ausgleichabgabe an Umwelt-Organisationen, die Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen fördern - zum Beispiel Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte in Entwicklungsländern.…..

Mehr über Emissionskompensation und was die EU zur Reduktion der Klimagase im Flugverkehr tun will lesen Sie im aktuellen Business Traveller

 

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